„Bewegung im Krankenhaus beginnt damit, zu schauen, was noch möglich ist“
16. März 2026

Auf Abteilungen wie Kardiologie, Innere Medizin, Gefäßchirurgie und der Lungenabteilung setzt sich die Bewegungsagogin Annabel täglich dafür ein, Patientinnen und Patienten zu mehr Bewegung zu motivieren. Annabel arbeitet für das Isala Krankenhaus sowohl am Standort Meppel als auch in Zwolle und sorgt mit ihren Bewegungsgruppen für Bewegung, Lächeln und wertvolle Kontaktmomente.

Beweegingsagoog Annabel fietst met een patiënt achter Fietslabyrint

Isala Meppel ist ein bewegungsorientiertes Krankenhaus und vollständig darauf ausgerichtet, Bewegung zu fördern. Auf jeder Etage gibt es spezielle Bewegungsräume, die Patientinnen und Patienten selbstständig oder unter Anleitung nutzen können. Dort steht auch Bike Labyrinth. Auch im Isala Krankenhaus in Zwolle ist Bewegung sehr wichtig und Annabel lädt dort regelmäßig neue Patientinnen und Patienten zu ihren Bewegungsgruppen ein. „Ich betreue etwa acht bis zehn Gruppen, verteilt auf beide Standorte, mit Patientinnen und Patienten derselben Abteilung“, erklärt Annabel.

Eine Bewegungsgruppe starten

„Wenn ich eine neue Bewegungsgruppe starte, sehe ich zunächst oft eine eher abwartende Gruppe“, erzählt Annabel. „Die Patientinnen und Patienten finden es spannend und wissen nicht genau, was sie erwartet. Deshalb beruhige ich sie und erkläre, dass alles völlig freiwillig ist.“ Auf der Station bewegen sich Patientinnen und Patienten bereits regelmäßig mit einer Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten, aber Isala bietet zusätzlich weitere Bewegungsmomente mit Annabel an. „Nach einiger Zeit merkt man, dass sich die Gruppe schnell lockert. Die Patientinnen und Patienten erleben den Kontakt untereinander als sehr wertvoll.“

Fokus auf das, was noch möglich ist

Annabel möchte Patientinnen und Patienten so weit wie möglich aus dem täglichen Krankenhausalltag herausholen und ihnen zeigen, was noch möglich ist. „Mein Motto ist immer: wir schauen uns an, was noch möglich ist“, sagt sie.

“Viele Patientinnen und Patienten, zum Beispiel mit erworbener Hirnschädigung, merken während ihres Aufenthalts vor allem, was sie nicht mehr können. Ich konzentriere mich gerade auf das, was noch gelingt. Und das ist oft viel mehr, als sie selbst denken.”

Annabel, Bewegungsagogin

Gemeinsam virtuell Rad fahren

Neben den Bewegungsgruppen bietet Annabel auch die Möglichkeit, sich im Bewegungsraum zu bewegen. Sie nimmt Patientinnen und Patienten einzeln oder in kleinen Gruppen mit, um gemeinsam mit Bike Labyrinth Rad zu fahren. „Ich lasse sie zu zweit fahren: eine Person auf Bike Labyrinth und eine Person auf dem Heimtrainer daneben. Oft sind die Patientinnen und Patienten im gleichen Alter und kommen aus derselben Umgebung. Das schafft sofort eine Verbindung.“

Soziale Kontakte

„Neulich traf ein Patient beim Radfahren mit Bike Labyrinth seinen Nachbarn“, erzählt Annabel. „Er erzählte es sofort allen und schickte seinem Nachbarn sogar ein Foto.“

Annabel sieht, wie Bike Labyrinth zu sozialen Kontakten zwischen Patientinnen und Patienten beiträgt. „Es ist eine niedrigschwellige Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es werden auch untereinander Witze gemacht, zum Beispiel: ‘Ich habe Gegenwind’ oder ‘Zum Glück scheint die Sonne’“, sagt sie lachend.

Sich gegenseitig motivieren

Nicht jede Patientin und jeder Patient macht sofort mit. Manchmal braucht es etwas zusätzliche Motivation. „Vor kurzem hatte ich zwei Patientinnen aus der Neurologie. Eine wollte wirklich nicht mitkommen. Die andere konnte ich schließlich überzeugen und sie fand es großartig. Als wir wieder im Zimmer waren, sagte sie zu der anderen Patientin, dass sie beim nächsten Mal unbedingt mitkommen müsse. So motivieren sich die Patientinnen und Patienten auch gegenseitig.“

Virtuelle Reisen

Bike Labyrinth fördert nicht nur den Kontakt zwischen Patientinnen und Patienten, sondern hilft Annabel auch dabei, ein Gespräch zu beginnen. „Eine Dame, die ich zum Radfahren mitgenommen habe, ist viel gereist. Sie war zum Beispiel in Paramaribo und erzählte ausführlich darüber. Das höre ich sehr gern, und ich lerne selbst auch viel dabei“, schließt Annabel.

Möchten Sie wissen, was Bike Labyrinth für Ihre Patientinnen und Patienten bedeuten kann? Sehen Sie sich diese Seite an oder fordern Sie unverbindlich eine kostenlose Testaufstellung an.

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