Nach einer Probeplatzierung war man sich im Pflegeheim Fidesta Noflik Wenje in Friesland in den Niederlanden sofort einig: Bike Labyrinth sollte bleiben.
In dieser Einrichtung leben ältere Menschen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen. Pflegeunternehmerin Annemieke Everaarts setzt sich dafür ein, ihnen ein möglichst erfülltes Leben zu ermöglichen – und Bewegung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Gleich beim Betreten der Einrichtung fällt Bike Labyrinth auf. Der Bildschirm steht am Ende des Flurs - ein Ort, an dem alle vorbeikommen. „Gerade wegen dieses zentralen Standorts wird das System so häufig genutzt“, sagt Annemieke. „Wir haben ein paar Stühle daneben gestellt, damit andere sich dazusetzen und ein Gespräch mit der radelnden Person führen können.“
Eine Bewohnerin hatte zu Hause schon lange nicht mehr auf dem Rad gesessen. Selbst ein Heimtrainer machte ihr Angst. „Doch bei uns wollte sie Bike Labyrinth sofort ausprobieren. Inzwischen fährt sie manchmal zweimal täglich. Ihre Kondition hat sich deutlich verbessert, und sie hat das Vertrauen in das Radfahren wiedergefunden.“
Eine der beliebtesten Routen in Fidesta Noflik Wenje ist der Bauernhof ’t Geertje. „Dieser Weg weckt viele Erinnerungen. Die Route führt an verschiedenen Bauernhoftieren vorbei und durch mehrere Ställe. Die Bewohner genießen das sehr. Sie schauen oft gemeinsam und erzählen dabei ihre eigenen Geschichten.“
Bike Labyrinth wird nicht nur von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt – auch ältere Menschen aus der Umgebung kommen vorbei. „Das Besondere an Bike Labyrinth ist, dass es wirklich für alle geeignet ist. Der Ehemann einer ehrenamtlichen Helferin wurde an der Hüfte operiert und durfte nicht mehr darauf stehen. Er saß im Rollstuhl, aber in der Physiotherapie gab es nur ein hohes Trainingsrad. Bei uns konnte er sich einfach an Bike Labyrinth setzen. So konnte er seine Kondition wieder aufbauen und sich gut erholen. Es ist wunderbar, dass wir so etwas anbieten können.“
Die realitätsnahen Bilder beeindrucken. „Eine Dame fährt besonders gern durch die Grachten von Leiden in den Niederlanden. Wenn Enten im Bild erscheinen, tritt sie sofort rückwärts – sie will auf keinen Fall ‚über die Enten fahren‘. Und wenn es unter einer Brücke hindurchgeht, lehnt sie sich leicht zurück. So realistisch ist das Erlebnis für sie.“
Von früh morgens bis spät abends radeln die Bewohnerinnen und Bewohner von Fidesta Noflik Wenje virtuell durch die Welt. Die Bewegung, die das fördert, und die Gespräche, die dadurch entstehen, machen Bike Labyrinth zu einem großen Gewinn für die Einrichtung.
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