Gute Vorsätze: Sollte man das überhaupt tun?
4. Dezember 2025

Nur 19 % der Menschen mit guten Vorsätzen setzen diese bis zum Jahresende tatsächlich um. Warum funktionieren gute Vorsätze offenbar nicht, obwohl wir immer wieder hören, dass das Setzen von Zielen der Schlüssel zum Erfolg ist? Es gibt zwei Gründe, warum es häufig scheitert: Motivation und ein konkreter Plan.

Vuurwerk.png

Auch in diesem Jahr beginnen viele Menschen voller Enthusiasmus mit neuen Vorsätzen: abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, sich gesünder ernähren und vieles mehr. Vielleicht haben Sie selbst eines dieser Ziele formuliert oder Ihre Pflegeeinrichtung hat ebenfalls neue Ziele aufgestellt. Denn die Erstellung eines Bewegungsplans, eines Aktivitätsplans usw. sind letztlich ebenfalls gute Vorsätze. Dann ist es wichtig, dass Ihre Klientinnen und Klienten zu den 19 % gehören. Wir haben uns den Kern des Problems angesehen - und wie Sie Ihr Ziel dennoch erreichen!

Planung

Natürlich möchten alle gesund und fit sein, doch dieses Ziel wirkt oft enorm groß und manchmal unmöglich. Wenn Ihr Vorsatz lautet, „dieses Jahr in Bewegung zu kommen“, ist das sehr vage und erfordert viel Willenskraft. Unser Verhalten lässt sich in zwei Arten einteilen:

  1. Bewusstes und geplantes Verhalten (5 % der Zeit)
  2. Unbewusstes und automatisches Verhalten (95 % der Zeit)
Doelen stellen.png

Dieses unbewusste Verhalten kann Ihnen erheblich im Weg stehen, wenn Sie ein Ziel erreichen möchten. Daher ist es wichtig, den Vorsatz mithilfe eines Plans so konkret wie möglich zu gestalten. Wenn Sie für Klientinnen und Klienten einen Bewegungsplan erstellen, wissen sie genau, was sie täglich oder wöchentlich tun müssen, um ihr Ziel zu erreichen. Das macht es nicht nur überschaubarer, sondern verhindert auch, dass man automatisch in alte Muster verfällt. Zudem schonen Sie damit den „Willensmuskel“. Laut der Sportpsychologin Afke van der Wouw hängt mangelnde Motivation eng mit diesem Willensmuskel zusammen. Den ganzen Tag über treffen wir gesunde Entscheidungen - kein Stück Kuchen essen, keine zusätzliche Schokolade kaufen. All diese Handlungen beanspruchen Willenskraft, die dadurch ermüdet. Wenn Sie dann am Ende des Tages auch noch entscheiden müssen, ob Sie sich bewegen, fällt diese Entscheidung oft schwer.
Stellen Sie sich deshalb nicht die Frage, sondern treffen Sie bewusst eine Entscheidung als festen Bestandteil Ihres Bewegungsplans. So schonen Sie Ihren Willensmuskel und wissen bereits morgens, wann Sie welche Aktivität durchführen.

Motivation

Gut, der Bewegungsplan steht – doch nun müssen Sie auch tatsächlich in Bewegung kommen. Für Ihre Patientinnen und Patienten spielen Sie eine entscheidende Rolle bei der Motivation und Begeisterung. Aber wie gelingt das? Ein erster wichtiger Schritt besteht darin, die Klientinnen und Klienten bei der Erstellung des Bewegungsplans einzubeziehen. So stellen Sie sicher, dass Übungen enthalten sind, die wirklich zur jeweiligen Person passen und dass sie Freude an ihrem Ziel haben, was für ein glückliches Älterwerden besonders wichtig ist.

Angenehme Aktivitäten sind also entscheidend für die Zielerreichung. So kann das Training auf einem Heimtrainer als langweilig empfunden werden, während virtuelle Fahrradrouten das Erlebnis deutlich angenehmer machen (vielleicht bleiben sie sogar länger im Sattel als erwartet!). Gleiches gilt beispielsweise für Spaziergänge (gemeinsam statt allein) oder Dehnübungen (mit Musik macht alles mehr Spaß).

Diesen Artikel teilen:
Immer auf dem Laufenden

Melden Sie sich für unsere neuesten Nachrichten und Updates an.

Immer auf dem Laufenden

Melden Sie sich für unsere neuesten Nachrichten und Updates an.

Hammfelddamm 4a
Neuss 41460, Deutschland

deutschland@bikelabyrinth.com
+49 773 116 900 82
Wir verwenden funktionale und analytische Cookies, um unsere Website zu optimieren.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.