Im Westernstil mit Pferden durch die bergige Natur von Wyoming, USA, reiten das klingt wie ein Traum. Für Laura ist es jedoch Wirklichkeit geworden. Sie machte Urlaub in den USA und ritt dort auf einem Pferd durch die schönste Natur. Und das Allerbeste: Sie hat alles für Bike Labyrinth festgehalten.
Eine Freundin von Laura ist Kollegin bei Bike Labyrinth, und so erfuhren wir von diesem außergewöhnlichen Erlebnis. Nach einer kurzen Absprache und einer schnellen Einführung in die Kameratechnik konnte Laura aufbrechen und Routen für uns filmen.
„Fünf Tage lang war ich mit einer Gruppe von etwa zwanzig Personen mit den Pferden unterwegs. Wir übernachteten auf einer Farm in der Nähe des Naturgebiets, und morgens fuhren wir in kleinen Gruppen mit dem Auto und einem Pferdeanhänger ins Naturgebiet", erzählt Laura. Laura arbeitet als Grundschullehrerin und lebt in den Niederlanden, konnte aber die Gelegenheit, durch die Berge zu reiten, nicht widerstehen. Solche Ausblicke gibt es in den Niederlanden schlichtweg nicht! Das Gebiet in Wyoming ist sehr abgelegen und verfügt über wenige befestigte Wege, weshalb das Pferd die beste Möglichkeit ist, diese Gegend zu erkunden.
Pro Tag ritten sie etwa vier Stunden durch die Berge, selbstverständlich mit Pausen dazwischen. „Jeden Tag nahmen wir einen anderen Weg. Hoch oben in den Bergen gab es keinen Empfang, weshalb die Guides keine Route jemals zweimal auf dieselbe Weise fuhren", fährt Laura fort. „Die Pferde waren sehr brav das mussten sie auch sein, denn wir ritten quer durch Flüsse und unwegsames Gelände."
Das war beim Filmen nicht immer ganz einfach. Laura stellte fest, dass sich eine kleine Schraube in ihrer Kamera gelockert hatte. „Wir galoppierten einen Weg entlang und ich bemerkte, dass die Kamera immer weiter nach unten rutschte. Als wir wieder im Schritt gingen, konnte ich sie zum Glück wieder ausrichten und die Aussicht war erneut sichtbar", erzählt Laura lachend.
Neben der wunderschönen Natur leben im Naturgebiet auch Elche. Obwohl die Chancen gering sind, einen zu sichten, wenn man mit einer großen Gruppe Pferde unterwegs ist, kam Laura einem Elch sehr nahe. „Ich sah gerade noch den Schatten einer dunklen Gestalt, die davonlief wahrscheinlich ein Elch. Es war sehr schade, dass ich ihn nicht besser sehen konnte, aber es ging alles so schnell."
Neben den Reitrouten filmte Laura auch Routen durch den Yellowstone-Nationalpark, ein weitläufiges Naturschutzgebiet mit Geysiren, heißen Quellen und einem Schlammvulkan. „Für jede Route lief ich auf Holzstegen von etwa einem Kilometer Länge an den geothermischen Stellen entlang."
Durch die natürlichen Prozesse an diesen Orten kann es mitunter stark riechen. „Besonders der Schlammvulkan stank enorm. Es roch sehr stark nach faulen Eiern das war also nicht mein Lieblingsort zum Filmen", erzählt Laura. Zum Glück nimmt man beim virtuellen Ausflug keinen Geruch wahr.