Bike Labyrinth unterstützt die Rehabilitation von Patientinnen und Patienten auf der neurologischen Station
8. Januar 2025

Die neurologische Abteilung ist vielleicht nicht der erste Ort, an den man bei Bewegung denkt. Doch gerade hier sind körperliche Aktivität und eine frühzeitige Mobilisierung von entscheidender Bedeutung. Jordy van Kessel erklärt, warum das so ist.

Jordy van Kessel, Pflegefachkraft und Koordinator der Patientenversorgung, betont, wie wichtig es ist, dass Patientinnen und Patienten möglichst früh wieder in Bewegung kommen.

Bike Labyrinth at Diakonessenhuis
Bike Labyrinth im Diakonessenhaus Utrecht in den Niederlanden

„Bei jeder neuen Patientin und jedem neuen Patienten prüfen wir sofort, wie wir die Mobilisierung unterstützen können“, erklärt Jordy. „Je früher wir beginnen, desto besser verläuft die Genesung.“ Die Abteilung betreut eine vielfältige Gruppe von Menschen – etwa nach einem Schlaganfall oder einer Hirnblutung, mit neurologischen Erkrankungen wie MS oder in der Reha nach einer Rückenoperation.

„Viele Menschen verbinden Krankenhäuser mit Bettruhe“, sagt Jordy weiter. „Und in gewisser Weise ist es auch einfacher, liegen zu bleiben. Die meisten wissen gar nicht, dass sie sich bewegen dürfen. Doch je länger jemand im Bett bleibt, desto mehr Muskelkraft geht verloren – und oft auch ein Stück Lebensfreude.“

Bike Labyrinth motiviert zur Bewegung

Um dem entgegenzuwirken, motiviert die Station ihre Patientinnen und Patienten aktiv zur Bewegung. Bike Labyrinth spielt dabei eine wichtige Rolle. „Sobald jemand sicher sitzen kann und genügend Kraft in den Beinen hat, ermutigen wir ihn oder sie zum Radfahren. Gemeinsam mit der Physiotherapie prüfen wir, ob dies sicher möglich ist.“

Bike Labyrinth steht im Gemeinschaftsraum der neurologischen Station und ist daher frei zugänglich. Patientinnen und Patienten können dort eigenständig radeln. „Auch während der Besuchszeiten sehen wir, wie sie das Gerät ihren Angehörigen zeigen oder von den Orten erzählen, die sie virtuell besucht haben.“

Erinnerungen an New York

„Ein Patient, der nach einem Schlaganfall zu uns kam, hatte lange Zeit in New York gelebt.“ Er war für seine Enkel nach den Niederlanden zurückgekehrt, hatte aber großes Heimweh nach New York. „Wir haben ihm den New-York-Radweg im Bike Labyrinth gezeigt, und er ist während seines gesamten Aufenthalts regelmäßig durch New York geradelt. Das hat ihm sichtbar Freude und neue Energie gebracht.“

Bike Labyrinth ist so beliebt, weil es selbstständig genutzt werden kann. „Wir ermutigen alle, aus eigener Kraft zu radeln, sobald es der Gesundheitszustand erlaubt“, sagt Jordy.

“Das ist ein wichtiger erster Schritt in Richtung Selbstständigkeit und motiviert die Menschen, wieder aktiver zu werden.”

Jordy van Kessel, Pflegefachkraft und Koordinator der neurologischen Patientenversorgung

Möchten Sie selbst erleben, was Bike Labyrinth für Ihre Patientinnen und Patienten leisten kann? Fordern Sie eine kostenlose Probeplatzierung an.

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