Wie ist es, als Account Manager für Bike Labyrinth in Deutschland zu arbeiten?
1. Juli 2025

Tony Mestmacher arbeitet als Account Manager für unser deutsches Team und betreut die Regionen Nordrhein-Westfalen und Hessen: zwei große Gebiete mit vielen Pflegeeinrichtungen und großem Potenzial. In diesem Artikel berichtet er über seine Erfahrungen.

Tony with Bike Labyinth deliverd at a customer

Eine Leidenschaft fürs Radfahren

Die Begeisterung fürs Fahrradfahren begleitet mich schon lange, beruflich wie privat. Ich war während meines Studiums als Fahrrad Reiseleiter für eine Reiseagentur in verschiedenen europäischen Ländern unterwegs, habe Radtouren durch den Balkan gemacht und bin bis nach Schweden und Istanbul gefahren. Als ich dann auf Bike Labyrinth gestoßen bin, hat mich besonders ein Gedanke überzeugt, mich zu bewerben: Die Möglichkeit, Senior:innen in Pflegeeinrichtungen durch virtuelles Radfahren ein Stück Freiheit und Selbstbestimmung, wie auch ich sie bei Radreisen erlebe, zurückzugeben.

Ein Tag im Leben eines Account Managers

An Bürotagen beginne ich den Tag gegen 8 Uhr mit Kaffee und E-Mails, danach arbeite ich die Aufgaben ab, die ich mir im Vorfeld gemeinsam mit Team Germany plane. Vormittags, zwischen 9:30 und 11:30 Uhr, ist meine primäre Zeit für Telefonate. Das ist meistens der beste Zeitpunkt, um Ansprechpartner:innen gut zu erreichen.

An den anderen Tagen bin ich in der Region unterwegs. Typischerweise habe ich 2–3 Termine pro Tag, oft eng getaktet und regional gebündelt. Präsentationen finden in Pflegeheimen, Kliniken oder anderen Gesundheitseinrichtungen statt. Ich weiß dabei nie ganz genau, was mich erwartet: Von einem ruhigen Gespräch mit zwei Therapeut:innen bis hin zu einem vollen Raum mit 20 Pflegekräften ist alles möglich, genau das macht den Job spannend.

"Bezahlte Ausbildung"

Die Autofahrten zwischen den Terminen nutze ich oft, um Podcasts zu hören für mich bezahlte Bildung. Oder ich telefoniere mit Kund:innen, beantworte Fragen oder koordiniere kommende Termine.

Wenn eine lange Anfahrt nötig ist, werden Termine auf zwei Tage gelegt, mit Hotelübernachtung. Auch Service, Auslieferungen und Abholungen nach Testwochen gehören zu meinem Alltag.

Vertrieb, aber mit Sinn

Viele haben eine klare Vorstellung vom klassischen Vertrieb, oft mit eher negativem Beiklang. Für mich wäre es tatsächlich nicht vorstellbar, im Vertrieb zu arbeiten, wenn ich nicht 100 % vom Produkt überzeugt wäre. Bei Bike Labyrinth ist das anders. Ich weiß, dass unser System Wirkung zeigt, nicht nur als Aktivierungstool, sondern oft auch auf emotionaler Ebene. Dann wird aus Vertrieb ein Job mit echtem Mehrwert.

Erinnerungen werden wach

Immer wieder bekomme ich Rückmeldungen von Pflege- oder Therapieteams, dass durch Bike Labyrinth Gespräche entstehen, die vorher kaum möglich waren. Menschen erinnern sich an ihre Jugend, an Reisen, an früher. Ein Erlebnis ist mir besonders im Kopf geblieben: Ein älterer Herr mit türkischen Wurzeln fuhr mit dem System durch Istanbul und gab mir dabei eine halbe Geschichtsstunde über die Gründung der Türkei. Ich dachte mir: Was für ein gesprächiger netter Mann. Später sagte die Therapieleitung zu mir, dass dieser Bewohner sonst kaum ein Wort spricht.

Oder eine Bewohnerin, die mit mir gemeinsam durch ihre Heimatstadt fuhr. Eigentlich wollte ich ihr danach die Spiel-Funktion im System zeigen, aber sie meinte nur: „Nein, ich fahre weiter. Ich war seit drei Jahren nicht mehr da, ich genieße das jetzt.“

Struktur und Freiheit

Was mir an meiner Arbeit bei Bike Labyrinth gefällt? Die Mischung. Ich habe Struktur, aber auch viel Freiheit. Ich arbeite mit ganz unterschiedlichen Menschen, von der Pflegekraft bis zum Chefarzt. Kein Termin ist wie der andere. Und ich vertrete ein Produkt, das nicht nur technisch durchdacht ist, sondern bei vielen Nutzer:innen tatsächlich etwas bewegt.

Ach, und bei der Abholung nach einer Testwoche bekomme ich fast immer den gleichen Spruch zu hören: „Hätten wir das System besser versteckt, müssten Sie es jetzt nicht wieder mitnehmen!“ Ein Zeichen dafür, dass Bike Labyrinth gut ankommt und ich gern wiederkomm.

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